Land- und Forstwirtschaft sichert Versorgung mit Lebensmitteln

BM Patek

Bundesministerin
Elisabeth Köstinger

2020 stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und hat die heimische Landwirtschaft vor völlig neue Herausforderungen gestellt. Die Märkte haben auf die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie reagiert. Der Tourismus hat zu Beginn der Pandemie und schlussendlich über die gesamte Wintersaison eine Vollbremsung hingelegt. Viele Menschen haben das erste Mal gesehen, wie eng die Landwirtschaft mit dem Tourismus verbunden ist. Geschlossene Grenzen haben uns bei den Arbeitskräften Schwierigkeiten bereitet, und auch die damit verbundenen Einschränkungen im Warenverkehr haben sich negativ ausgewirkt. Unser oberstes Ziel war es, unsere bäuerlichen Familienbetriebe durch diese schwierige Zeit zu begleiten und mit gezielten Maßnahmen zu unterstützen. Neben dem größten Entlastungspaket für die Land- und Forstwirtschaft in Höhe von 120 Mio. Euro, das wir vorzeitig umgesetzt haben, konnten wir auch viele Corona-Hilfsmaßnahmen für land- und forstwirtschaftliche Betriebe zur Verfügung stellen. Zusätzlich haben wir mit dem Verlustersatz für indirekt Betroffene in der Landwirtschaft eine Maßnahme für die besonders betroffenen Branchen geschaffen.

Mir war es vor allem ein Anliegen, den Blick bereits auf die nächsten Jahre und Jahrzehnte zu richten. Daher haben wir mit dem „Waldfonds“, dem größten Investitionspaket in unsere Wälder der Zweiten Republik, und der COVID-Investitionsprämie wichtige Investitionen unserer Betriebe angestoßen.

Die Unterstützungsmaßnahmen haben gewirkt. Das zeigen die Einkommensergebnisse des heurigen Grünen Berichtes. Gute Ernteergebnisse und die hohe Anerkennung der Bevölkerung für regionale Produkte haben dazu beitragen. Ich möchte an dieser Stelle allen Betrieben, die freiwillig Buch geführt und ihre Daten für den Grünen Bericht zur Verfügung gestellt haben, herzlich danken. Viele politische Entscheidungen wären ohne diese detaillierten Betriebsaufzeichnungen nicht möglich.

Nach zähen Verhandlungen ist es uns gelungen, die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik zu fixieren und ein umfassendes Reformpaket abzuschließen. Im EU-Haushalt stehen rund 378,5 Milliarden Euro für die Agrarpolitik zur Verfügung. Für Österreich bedeutet das ein Plus von 35 Mio. Euro im Vergleich zur vergangenen Periode. Das ist ein riesiger Erfolg, wenn man bedenkt, dass wir mit einem Minus von 770 Mio. Euro in die Diskussion gestartet sind. Ein großer Dank gilt unserem Bundeskanzler, der immer zu 100 Prozent hinter den Bäuerinnen und Bauern steht. Für unsere Bäuerinnen und Bauern bringt das die Planungssicherheit, die sie so dringend brauchen. Wir konnten damit den erfolgreichen österreichischen Weg absichern.

Österreich lebt seit Jahrzehnten vor, wie kleinstrukturierte Familienbetriebe am heimischen und internationalen Markt erfolgreich sein können. Es war daher wirklich höchste Zeit für diese Einigung. Es braucht diese GAP-Reform, um die Landwirtschaft zukunftsfit zu machen.

weitere Agrarberichte

Burgenland

anzeigen
Burgenland

Kärnten

anzeigen
Kärnten

Niederösterreich

anzeigen
Niederösterreich

Oberösterreich

anzeigen
Oberösterreich

Salzburg

anzeigen
Salzburg

Steiermark

anzeigen
Steiermark

Tirol

anzeigen
Tirol

Vorarlberg

anzeigen
Vorarlberg

Wien

anzeigen
Wien

Bayerischer Agrarbericht

anzeigen
Bayerischer Agrarbericht

Deutscher Agrarbericht

anzeigen
Deutscher Agrarbericht

Schweizer Agrarbericht

anzeigen
Schweizer Agrarbericht

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.