Landwirtschaft leistet wesentlichen Beitrag in Krisenzeiten

Die Herausforderungen für die Land- und Forstwirtschaft haben – bedingt durch den Klimawandel und Extremwetterereignisse – in den letzten Jahren spürbar zugenommen. Gleichzeitig steigen auch die gesellschaftlichen Anforderungen an eine nachhaltige Produktion und einen schonenden Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen.

BM Patek

Bundesministerin
Elisabeth Köstinger

Gerade die Coronavirus-Krise hat deutlich gezeigt, wie groß die Bedeutung einer vielfältigen und produzierenden heimischen Landwirtschaft ist. Regionale Produkte sind die Basis für eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit hochqualitativen Lebensmitteln. Die Herausforderung der Zukunft ist es, erfolgreiche regionale Konzepte zu entwickeln, kurze Versorgungsketten sicherzustellen und gleichzeitig die Lebensmittelproduktion in der Europäischen Union nachhaltig abzusichern. Das ist wichtig, damit sichergestellt ist, dass weder Österreich, noch die Mitgliedstaaten der Europäischen Union von Importen aus Drittstaaten abhängig werden.

Trotz der Wertschätzung, die inländische Erzeugnisse bei den Konsumentinnen und Konsumenten genießen, sind die durchschnittlichen Einkünfte aus der Landund Forstwirtschaft je Betrieb 2019 erneut gesunken. Der Klimawandel bedingt Ertragseinbußen – vor allem im Obst- und Weinbau –, stagnierende Erzeugerpreise und steigende Kosten für betriebliche Aufwendungen wirkten sich dämpfend auf die Einkommen aus. Stabile Rahmenbedingungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und angemessene Abgeltungen für ökologische und gesellschaftliche Leistungen haben daher weiterhin große Bedeutung für unsere bäuerlichen Familienbetriebe und die Kulturlandschaften, die sie bewirtschaften.

In den vergangenen zwei Jahren hat die Bundesregierung ein umfangreiches Entlastungspaket für die Land- und Forstwirtschaft mit einem Volumen von 120 Millionen Euro umgesetzt. Dieses Paket wird in den kommenden Jahren für wesentliche Entlastung bei unseren Familienbetrieben sorgen. Zusätzlich wurde ein Investitionspaket für die Forstwirtschaft in der Höhe von 350 Mio. Euro geschnürt. Vor allem für die Wiederaufforstung, aber auch für Zukunftstechnologien, wie Holzgas oder Treibstoffe aus Holz, werden neue Mittel zur Verfügung gestellt. Mit diesen Paketen wollen wir flächendeckende, aber vor allem produzierende Land- und Forstwirtschaft in Zukunft in Österreich sicherstellen.

In schwierigen Zeiten braucht Österreich eine Bundesregierung, die zu 100 Prozent hinter den Bäuerinnen und Bauern steht und ihnen mit zielgerichteten Maßnahmen unter die Arme greift. Unsere Unterstützung kann ich Ihnen auch in den nächsten Jahren zusichern.

Abschließend möchte ich mich an dieser Stelle auch bei jenen bäuerlichen Familien bedanken, die diesen Grünen Bericht erst möglich gemacht haben: 1.926 land- und forstwirtschaftliche Betriebe waren bereit, freiwillig Aufzeichnungen zu führen und ihre Einkommensdaten zur Verfügung zu stellen.

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